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Reizdarm: Auch Bewegung kann helfen

 
 

Was hat Bewegung mit Reizdarm zu tun? Moderate und regelmäßige sportliche Aktivität hat ganz allgemein viele Vorteile: Sport und Bewegung steigern unter anderem die Lebensqualität, verbessern die Stressresistenz, verringern die Entzündungsaktivität und wirken antidepressiv. Darüber hinaus kurbeln sie Stoffwechsel und Verdauung an. All das sind Effekte, die auch für Patienten mit Reizdarmsyndrom (RDS) hilfreich und wichtig sind.

Pixabay
 
 
 

Die günstige Wirkung von Sport und Bewegung wird inzwischen auch von mehreren klinischen Studien belegt. Sie zeigen, dass regelmäßige körperliche Aktivität eine deutliche Verbesserung vor allem bei Blähungen und Verstopfung bewirken kann. Sport und Bewegung nutzen also vor allem Betroffenen mit einem Reizdarm vom Obstipationstyp. Wer einen Reizdarm vom Durchfalltyp hat, kann allerdings auch von Bewegung und Sport profitieren. Auch einem aktiven Darm hilft die Bewegung, denn sie kann wie eine Massage entspannend auf das ganze Verdauungssystem wirken.

Die Kunst dabei ist, die richtige Balance zu finden. Betroffene sollten ihren Körper weder mit Sport überfordern, noch sollten sie den Darm als Ausrede benutzen, um gar keinen Sport mehr zu treiben. In jedem Fall ist zu bedenken, dass übertriebene körperliche Aktivität aufgrund der Aktivierung von Stressmechanismen auch negative Auswirkungen haben kann. Sportarten, die sich positiv auf den Krankheitsverlauf auswirken, sind z.B. Laufen, Schwimmen, Radfahren, Walken oder Leichtes Wandern. Besonders geeignet sind darüber hinaus ‚sanfte‘ Bewegungsmethoden wie Gymnastik oder Yoga.


Dr. Friedhelm Mühleib


Erstellungsdatum 22.07.2019

 
 
 

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