Noroviren: Durchfall und Erbrechen – was nun?

 
 

Viren lieben den Winter, denn dann ist das menschliche Immunsystem z. B. durch Vitamin- und Lichtmangel geschwächt. Jetzt schlagen nicht nur die Grippeviren mit Vorliebe zu. Auch das Norovirus findet besonders viele Opfer. Wer plötzliche Übelkeit und starken Brechreiz verspürt – und das ohne vorherige ‚Ernährungssünden‘– der sollte sich vorsichtshalber nach Hause begeben. Es könnten die Vorboten einer Infektion mit dem Norovirus sein.

Norovirus
 
 
 

 
 

Extremer Brechdurchfall ist das Hauptsymptom

Heftiger Brechdurchfall über Stunden ist das Hauptsymptom der Infektion, die durch das aggressive Virus verursacht wird. Einmal auf den Händen kommt es zum Mund und gelangt von dort in den Dünndarm, wo es seine ‚durchschlagende’ Wirkung entfaltet. Über den Brechdurchfall hinaus fühlen sich die Erkrankten schwach und elend. Sie leiden unter Bauchkrämpfen, mitunter kommen Kopfschmerzen, leichtes Fieber und Kreislaufbeschwerden hinzu.

 
 

Widerstand zwecklos

Wenn das Virus Fuß gefasst hat, ist jeder Widerstand zwecklos. Bisher gibt es keine Therapie gegen Noroviren. Auch der Einsatz von Antibiotika ist zwecklos – im Gegenteil: sie könnten der Darmflora zusätzlich schaden. Auch Mittel gegen Durchfall oder Erbrechen versprechen wenig bis gar keine Besserung. Gegen die Kopfschmerzen können Kranke unter Umständen ein gängiges Schmerzmedikament nehmen. Ansonsten zeigt der Körper sehr genau, was er braucht: Ruhe und ganz viel Flüssigkeit: Trinken, trinken und nochmals trinken – so lautet die Devise, aber bitte das Richtige! Der Brechdurchfall entzieht dem Körper extrem viel Wasser und Salze, was zu Kreislaufproblemen und in sehr seltenen Fällen sogar zum Tod führen kann. Empfohlen werden stilles Wasser, Tee, heiße Brühe oder – falls der Körper sich nicht dagegen wehrt – verdünnte Säfte. Das Wasser kann mit speziellen Elektrolytlösungen angereichert werden, die es in der Apotheke zu kaufen gibt. In den Tee. Kann man etwas Traubenzucker geben.

Der Spuk ist meist schnell vorüber

Die gute Nachricht: So schnell, wie er kommt, ist der Brechdurchfall in der Regel auch wieder verschwunden. Nach durchschnittlich zwölf bis 48 Stunden lassen die Symptome in der Regel nach. Selten – und dann aber meist auch in milderer Form – halten sie bis zu 60 Stunden an. Haben sich Magen und Darm beruhigt, können die Betroffenen wieder beginnen, leichte Kost zu sich zu nehmen. In dieser Phase kann die Einnahme probiotischer Produkte dazu beitragen, die gestresste Darmflora zu stabilisieren und die Darmfunktion zu normalisieren.Besonders wichtig: Auch wenn die Beschwerden weg sind, ist peinlichst auf sorgfältige Hygiene zu achten, denn der Körper scheidet Restbestände der Viren noch über ein bis zwei Wochen aus.

 
 
 

Umfeld vor Ansteckung schützen

Grundsätzlich sollten Erkrankte mindestens zwei Tage über das Abklingen der Symptome hinaus zu Hause bleiben, um andere vor Ansteckung zu schützen. Kommen Betroffene zu früh wieder in Kontakt mit anderen Menschen, besteht das Risiko, dass sich die Noroviren weiter ausbreiten. Kinder unter zehn Jahren sollten daher frühestens wieder in Kindergarten oder Schule, wenn sie zwei bis drei Tage symptomfrei sind. Das gleiche gilt für Menschen, die beruflich mit Kranken, Kindern oder Lebensmitteln zu tun haben. Sie sollten nach Abklingen der Krankheitsanzeichen vorsichtshalber einen Arzt aufsuchen, um den Verdacht auf den Norovirus bestätigen zu lassen.

Dr. Friedhelm Mühleib

 
 

 
 

Norovirus – Infos Ratgeber Reizdarm

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