Noroviren haben jetzt Hochsaison

 
 

Patienten mit Reizdarmbeschwerden sollten jetzt doppelt vorsichtig sein. Denn in der kalten Jahreszeit hat das Norovirus Hochsaison: Zwischen Januar und März werden besonders viele Menschen von dem Durchfallerreger befallen. Bei Personen mit Reizdarmsyndrom kann die Virusinfektion zum einen über die typischen Durchfälle hinaus bestehende Symtome verstärken. Zum anderen schürt das Ergebnis eine Untersuchung Zudem veranlassen die kommen italiensiche wissenschaftler in einer Studie die Vermutung, dass eine Norovirus-Infektion bei empfindlichen Personen das Entstehen eines Reizdarm-Syndroms begünstigen kann.

Norovirus
 
 
 

 
 

Noroviren: hochinfektiös und widerstandsfähig

Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland insgesamt 89.000 Fälle von Infektionen mit Norovirus registriert, wie die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs -und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) berichtet. Dabei dürfte die tatsächliche Zahl der Fälle um ein Vielfaches höher liegen, so die DGVS, da die offiziellen Zahlen nur Patienten berücksichtigt, bei denen das Magen-Darm-Virus durch eine Laboruntersuchung nachgewiesen wurde. Noroviren gehören zu den häufigsten Erregern infektiöser Durchfallerkrankungen. Nach einer Inkubationszeit von zehn bis 50 Stunden kommt es gewöhnlich zu starker Übelkeit, plötzlich einsetzendem Erbrechen, zu Bauchkrämpfen und Durchfall. Fieber tritt selten auf. Die ausgeschiedenen Viren sind sehr stabil, hochinfektiös und in der Umgebung Betroffener auf Handtüchern, Waschbecken, Toiletten oder Türgriffen zu finden

 
 

Hygiene schützt vor Ansteckung

Den einzigen Schutz vor Ansteckung bietet umfassende Hygiene. Dabei steht Händewaschen an erster Stelle. „Der wirksamste Schutz besteht in häufigem und sorgfältigem Händewaschen“, wie die (DGVS) betont. Dort, wo Menschen erkrankt sind, müssen Kleidung, Handtücher und Bettwäsche der Betroffenen bei mindestens 60 Grad Celsius gewaschen werden. Da Noroviren gegenüber vielen Desinfektionsmitteln allerdings unempfindlich sind, bleiben sie auch nach sorgfältigen Putzaktionen meist noch im Umlauf. Professor Dr. med. Andreas Stallmach, Gastroenterologe und Direktor der Klinik für Innere Medizin IV am Universitätsklinikum Jena, erkärt, wie man sich am besten vor Noroviren schützt: „Das Wichtigste ist, sich möglichst von Erkrankten fern zu halten und separateToilettenzu benutzen. Pflegende undAngehörige sollten beim Waschen von Kleidungsstücken, Handtüchern oder beim Toilettenputzen unbedingt Einmalhandschuhe nutzen. Anschließend wandern die Handschuhe in den Müll.“

Die Gefahr lauert überall

 
 

Die widerstandsfähigen Viren, die Temperaturen zwischen minus 20 und plus 60 Grad Celsius problemlos überstehen, finden nicht nur im Privathaushalt, sondern auch in Kitas, Senioreneinrichtungen, Kliniken oder auch auf Kreuzfahrtschiffen ihre Opfer. Insofern empfiehlt es sich, auch an öfffentlichen Orten Vorsicht und Hygiene walten zu lassen.

Dr. Friedhelm Mühleib

 
 
 

 
 

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