Magen-Darm-Tag: Sechs Tipps für einen gesunden Darm

 
 

Morgen ist, wie jedes Jahr am 5. November, der Magen-Darm-Tag. Genau der richtige Zeitpunkt, um sich bei einer gemütlichen Tasse Tee ein paar Gedanken zu machen, wie man seiner Verdauung öfter mal Gutes tun kann. Ein funktionierender Darm ist Lebensqualität – das weiß niemand besser als Menschen, die von chronischen Darmerkrankungen betroffen sind. So können z. B die Symptome eines Reizdarmsyndroms im Alltag zu einer echten Belastung werden. Bei chronischen Darmentzündungen etwa werden die Beschwerden oft zur Qual. Dabei gibt es vieles, was die funktionierende Verdauung bei Gesunden erhält und bei Patienten mit Beschwerden im Magen-Darm-Trakt verbessert. Zum Magen-Darm-Tag sechs Tipps, wie Sie mit kleinen Maßnahmen im Alltag Ihrem Darm etwas Gutes tun können. Probieren Sie’s aus: Konsequent angewandt zeigen oft schon kleine Veränderungen große Wirkung.

Magen Darm Tag
 
 
 

 
 

1. Gönnen Sie Ihrem Bauch kleine Wohlfühlmassagen

Von einer Bauchmassage profitiert nicht nur der Darm. Sämtliche Organe und auch die Seele fühlen sich mit einer Bauchmassage gut behandelt. Der ideale Zeitpunkt ist morgens nach dem Aufwachen oder abends in Ruhe vor dem Einschlafen. Täglich durchgeführt kann allein eine solche Massage zu einer extremen Verbesserung der Darmgesundheit führen Besonders hilfreich bei Reizdarm kann die Kolonmassage sein.

 
 

2. Essen Sie mehr Ballaststoffe

Ballaststoffe halten den Darm gesund – u. a. beugen sie Verstopfung vor, können vor der Bildung von Divertikeln schützen und helfen beim Abbau und der Ausscheidung von Giftstoffen. Als Richtwert für die Zufuhr von Ballaststoffen gilt bei Erwachsenen eine Menge von mindestens 30 g/Tag. Menschen mit gesundem Darm erreichen diese am einfachsten durch einen reichlichen Verzehr von Gemüse (insbesondere Hülsenfrüchten),Obst sowie Vollkornprodukten. Allerdings sollten Menschen mit empfindlichem Darm grobe Vollkornprodukte und Kleie mit einem hohen Anteil unlöslicher Ballaststoffe eher meiden und stattdessen lösliche Ballaststoffe bevorzugen, wie sie z.B. in Flohsamen und Leinsamen enthalten sind.

3. Unterstützen sie eine gesunde Darmflora!

Eine funktionierende Darmflora gehört zu den wichtigsten Voraussetzungen für einen gesunden Darm. Auch die Darmflora ist von vielen äußeren Einflüssen bedroht: Durchfälle auf Grund von Darminfekten, Medikamente – insbesondere Antibiotika, ballastoffarme Ernährung und viele weitere Faktoren können die Funktion der Mikrobiota stören. Wer regelmäßig Probiotika zu sich nimmt – entweder in Form probiotischer Lebensmittel wie z.B. Joghurt oder Kefir, oder in Form hochwertiger probiotischer Präparate – kann damit wesentlich dazu beitragen, die Funktion seiner Darmflora zu stärken und zu erhalten.

 
 
 

4. Täglich ein bisschen Bewegung!

Eine funktionierende Verdauung braucht einen beweglichen Darm. Ein gesunder Darm ist ständig in Bewegung. Wer seinen Körper bewegt, unterstützt damit auch die Beweglichkeit seines Darms. Wer sich bewegt und Sport treibt, bringt Schwung in seine Verdauung. Bewegung unterstützt einen normalen Stuhlgang. Sie vermindert den Spannungszustand der Muskulatur sowie die Muskeltätigkeit im Kolon – dem mittleren Abschnitt des Dickdarms – und kann so z. B. auch bei Verstopfung helfen. Übrigens: Es muss ja nicht gleich Leistungssport sein – schon der ausgedehnte tägliche Spaziergang erfüllt seinen Zweck, wenn es darum geht, den Darm in Bewegung zu halten.

 
 

5. Essen sie langsam und kauen Sie sorgfältig!

Gut gekaut ist halb verdaut. An diesem Spruch ist nur Wahres: Wer sein Essen ausgiebig kaut, anstatt es hastig herunter zu schlingen, leistet gute Vorarbeit für den nachfolgenden Verdauungsprozess. Magen und Darm können die Nahrung so leichter und schneller verarbeiten. Beim Kauen finden im Mund bereits erste Verdauungsprozesse statt: Unser Speichel enthält das Enzym Alpha-Amylase, das komplexe Kohlenhydrate in den Nahrungsmitteln (z. B Stärke in Brot oder Kartoffeln) in kleinere Einheiten spaltet. Machen Sie ein Experiment: Kauen Sie doch mal bei den nächsten Mahlzeiten jeden Bissen mindestens 10 Mal. Ihre Verdauung wird es Ihnen danken. Ganz oft verbessert gutes Kauen gerade bei Menschen mit Verdauungsproblemen die Bekömmlichkeit des Essens erheblich.

6. Ausreichend Trinken!

Ein funktionierender Darm braucht ausreichend Flüssigkeit. Wer zu wenig trinkt, erhöht z. B sein Risiko für Verstopfung. Gerade ältere Menschen tun sich jedoch häufig schwer damit, genug zu trinken. Optimal sind ca. zwei Liter pro Tag. Mineralwasser, Kräuter- und Früchtetees, aber auch einfaches Leitungswasser sind dafür die idealen Durstlöscher. Zusätzlich können ungesüßte Frucht- und Gemüsesäfte und Smoothies als gesunde Ergänzung getrunken werden.

Ihnen und Ihrer Verdauung wünscht der Ratgeber Reizdarm mit diesen Tipps entspannte Zeiten

Dr. Friedhelm Mühleib

 
 
 

 
 

Guter Überblick zum Magen-Darm-Tag:
Quarks und Co: Unser Darm


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