Darmkrebs: Ausreden können tödlich sein

 
 

Sie sind um die 50 oder älter und waren noch nicht bei der Darmkrebsvorsorge? Dann wird es auch für Sie langsam Zeit. Denn wenn Darmkrebs früh genug erkannt wird, ist er gut heilbar. Tatsache ist: Durch Früherkennung könnten nahezu alle Darmkrebsfälle verhindert oder geheilt werden. Trotzdem sterben immer noch jährlich allein in Deutschland mehr als 25.000 Menschen an den Folgen einer Darmkrebserkrankung. Oft ist die „Aufschieberitis“ schuld daran: Darmkrebsvorsorge? – Keine Zeit, berufliche Termine, danach der Urlaub! Eine Ausrede ist immer schnell zur Hand. Aber wenn es um Darmkrebs geht, können Ausreden tödlich sein.

Darmkrebs
 
 
 

 
 

Es ist oft zu spät und selten zu früh

„Ausreden können tödlich sein“ - so lautet denn auch das diesjährige Motto der Felix Burda Stiftung für den Darmkrebsmonat März. Gemeinsam mit dem Netzwerk gegen Darmkrebs e.V. und der Stiftung LebensBlicke weisen die Partner wieder einmal auf die Bedeutung und die Chancen einer frühzeitigen Darmkrebs-Vorsorge hin. Die Darmspiegelung ist dafür das beste und sicherste Vorsorgeinstrument: Eine Darmspiegelung (Koloskopie) dauert 15 bis 20 Minuten und lässt sich im Allgemeinen schmerzfrei durchführen. Sie ermöglicht nicht nur eine umfassende Diagnose, sondern bietet gleichzeitig Therapiemöglichkeiten, wie zum Beispiel das Abtragen von Polypen - den Vorstufen von Darmkrebs - oder die Entnahme von Gewebeproben. Bei bestimmten Beschwerden raten Experten Betroffenen ganz unabhängig vom Alter zur Durchführung einer Darmspiegelung. Dazu gehören körperliche Beschwerden wie Blut im Stuhl, häufiger Wechsel von Verstopfungen und Durchfall oder tastbare Verhärtungen in der Bauchgegend.

 
 

Völlig gesund? – Trotzdem macht Vorsorge Sinn!

Sie glauben, Sie haben das nicht nötig, denn Sie fühlen sich völlig gesund? Wer denkt, dass sich Darmkrebs stets dramatisch und mit viel Blut im Stuhl zeigt, der irrt. Das Coloncarcinom ist in den meisten Fällen ein stummer Krebs, der sich sehr langsam entwickelt. Betroffene fühlen sich oft über viele Jahre fit und gesund und merken nichts von dem Tumor, der langsam in ihnen heranwächst. Darmkrebs verursacht im Frühstadium keinerlei Beschwerden. Doch gerade das macht ihn so gefährlich. Das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, steigt dabei mit zunehmendem Lebensalter. Das heißt aber noch lange nicht, dass jüngere Menschen generell verschont bleiben. Auch sie können erkranken, insbesondere dann, wenn ein erhöhtes familiäres Risiko vorliegt!

Risiko-Check: Testen Sie Ihr Darmkrebsrisiko

Bei circa 30 Prozent der Darmkrebserkrankungen liegt ein familiäres Risiko für Darmkrebs zu Grunde. Erbliche Faktoren tragen hier zur Entstehung bösartiger Darmtumoren bei, und das bereits in jüngeren Lebensalter. Das Risiko ist z.B. erhöht, wenn bei Ihnen selbst oder bei direkten Verwandten Darmpolypen festgestellt wurden oder wenn in Ihrer Familie bereits einmal Darmkrebs aufgetreten ist. Auch chronisch entzündliche Darmerkrankungen erhöhen die Gefahr für Darmkrebs. Wer ein solches Risiko hat, muss früher als andere Menschen zur Darmkrebsvorsorge. Über einen Zusammenhang zwischen Reizdarmsyndrom und gehäuftem Austreten von Darmkrebs liegen zwar keine gesicherten wissenschaftlichen Daten vor. Trotzdem empfiehlt sich bei chronischen Reizdarmbeschwerden auch in puncto Darmkrebs besondere Vorsicht. Übrigens: Wer sein Darmkrebsrisiko testen will, findet übrigens auf darmkrebs.de, der Seite der Burda Stiftung, einen von Experten entwickelten Schnell-Check.

Dr. Friedhelm Mühleib

 
 
 

 
 

Darmkrebs und Vorsorge – Basisinformationen

Schnell-Check Darmkrebs

Darmkrebsmonat – Veranstaltungen und Termine

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