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Reizdarmsyndrom: Arztbesuche in Corona-Zeiten

 
 

Ihr Darm macht diverse Beschwerden, die Sie dringend zunächst bei Ihrem Hausarzt abklären wollen? Das könnte derzeit (Anfang Mai 2020) immer noch schwierig sein. Der Deutsche Hausärzteverband rät Patienten in der aktuellen Corona-Krise, "nach Möglichkeit nur in medizinisch dringenden Fällen die Praxen aufzusuchen". Arzttermine wie Check-ups und Vorsorgeuntersuchungen werden deshalb aktuell häufig abgesagt mit dem Vorschlag, den Termin zu verschieben. So wurden bis Ende April im Rahmen der Vorsichtsmaßnahmen in vielen Praxen auch Testungen auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten (Atemtests) nicht mehr durchgeführt. Alternativ könnten Patienten bei vielen Ärzten auch Videosprechstunden nutzen. Die sind grundsätzlich bei allen Beschwerden möglich – und das auch dann, wenn der Patient zuvor noch nicht bei dem Arzt in Behandlung war. Grundsätzlich gilt auch für die Zeit der Lockerungen in den nächsten Wochen: Fragen Sie am besten beim Arzt Ihrer Wahl, was möglich ist. Wenn Ihnen Ihre Beschwerden Sorgen machen, kann es auch sinnvoll sein, vom Hausarzt eine Überweisung zum Spezialisten zu erbitten und damit direkt zum Experten zu gehen.

Techniker Krankenkasse
 

 
 

Praxen auch während Pandemie geöffnet

Beim Reizdarmsyndrom sind das in vorderster Linie die 1100 niedergelassene Magen-Darm-Ärzte, die sich im Berufsverband Niedergelassener Gastroenterologen Deutschlands e.V. (bng) zusammengeschlossen haben – und einer davon ist fast immer ganz in Ihrer Nähe. Als qualifizierte Fachärzte bieten sie alle modernen Diagnose- und Therapieverfahren. Sie kümmern sich intensiv um akut und chronisch schwer erkrankte Patienten – auch in Zeiten der Pandemie. Wie eine Umfrage unter bng-Mitgliedspraxen gezeigt hat, sind derzeit fast alle Praxen dank der üblichen hohen Hygienestandards trotz Pandemie weiter für ihre Patienten da. Die Gastroenterologen haben Schutzmaßnahmen für Ihr Personal und ihre Patienten eingeführt. Patienten werden vor dem Praxisbesuch eingestuft und ihrem Infektionsstatus entsprechend behandelt. Entzerrung von Wartezeiten, Einschränkung von Begleitpersonen und Abstands- und Verhaltensregeln für Patienten sorgen für die größtmögliche Sicherheit in den Praxen. Unter diesen Bedingungen bietet der größte Teil der Praxen bereits jetzt wieder Vorsorgeuntersuchungen wieder an (ab dem 01.05.2020 werden es ca. 80% aller Praxen sein).

Spiegelungen sind wieder möglich

Nicht selten gehört auch die Vorsorge-Darmspiegelung zu den nötigen sinnvollen Maßnahmen im Rahmen einer Reizdarmdiagnose, unter anderem auch zum Ausschluss von schweren Erkrankungen wie Darmkrebs. Die meisten befragten Gastroenterologen berichteten in der Umfrage, dass die Nachfrage nach Vorsorge-Darmspiegelungen in den letzten Wochen zurückgegangen ist. „Die Wiederaufnahme der planbaren Untersuchungen und der Vorsorge-Darmspiegelungen macht deutlich, dass die ambulante Versorgung wieder läuft und funktioniert“, erklärt bng-Verbandschef Dr. Albert Beyer in einer aktuellen Stellungnahme des bng. „Sie ist ein klares Signal, dass niemand die Darmspiegelung zur Vorsorge vor sich herschieben muss."


Dr. Friedhelm Mühleib


Erstellungsdatum 29.04.2020

 

 
 

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