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Ärzte und Reizdarm: Da sein für den Patienten

 
 

Gastroenterologen – die Mediziner also, die auch für die Behandlung des Reizdarmsyndrom als Fachärzte zuständig sind – fordern in einem aktuellen Aufruf zu Reformen im Gesundheitswesen auf, die unter anderem Verbesserungen im Verhältnis von Arzt und Patient ermöglichen sollen. Mediziner wollen sich demnach mehr um Menschen als um Prozesse kümmern. Das wäre – wenn es denn umgesetzt würde – auch für zahllose Reizdarmpatienten ein riesiger Fortschritt

Sepy / fotolia
 

 
 

Der Patient will ernst genommen werden

In einem eindringlichen Appell an die Politik fordern der Berufsverband Gastroenterologie Deutschland (BVGD) angesichts von Medizinern, die mit permanenter Überbelastung und Dauerstress kämpfen, dass Ärzte endlich wieder das tun sollten, was sie gelernt haben: Patienten medizinisch gut betreuen. Für Patienten mit Reizdarmsyndrom wären Veränderungen in der geforderten Richtung eine ganz große Hilfe. So gab ein Drittel der Befragten in einer Umfrage an, man fühle sich von seinem Arzt nicht ernst genommen und wünsche sich mehr Unterstützung. „Mit Reizdarm zu leben kann extrem hart, emotional belastend und schwierig sein“, sagt Studienleiter Törnblom. Neben der Behandlung der körperlichen Symptome sollte den Patienten auch psychologische und emotionale Unterstützung angeboten werden, so der Wissenschaftler. Diese Unterstützung müsse gerade auch von den Ärzten kommen. Die meisten Reizdarmpatienten suchten keinen ärztlichen Rat für ihre Beschwerden, sagt Törnblom. Unter denen, die es versuchten, sei ein großer Anteil sehr unzufrieden mit dem Ergebnis der Therapie. Der Fairness halber ist allerdings festzustellen, dass Diagnose und Therapie des Reizdarmsyndroms oft extrem schwierig und langwierig sind. Bis die individuell beste therapeutische Option für einen Patienten gefunden ist, ist es oft ein weiter und frustrierender Weg.


 
 

Arztgespräch hat zentrale Bedeutung

Ärzte im Stress und ohne Zeit sind immer noch Alltag für viele Reizdarmpatienten, die sich zunächst vor allem eines wünschen: Dass der Arzt ihr Anliegen ernst nimmt. Diese selbstverständliche Forderung geht zuweilen im hektisch-stressigen Klinik- und Praxisalltag unter. Auch wenn ein Reizdarmsyndrom nie lebensbedrohlich ist, sollten sich Mediziner darüber im Klaren sein, von welch existenzieller Bedeutung das Gespräch mit dem Arzt für den Patienten ist. Entscheidend ist die Perspektive des Patienten. Darum muss er das Gespräch auf Augenhöhe führen, gut zuhören, Fragen stellen und sich in die Welt des Patienten versetzen. Obwohl sich in den vergangenen Jahren bereits viel verbessert hat, gibt es in dieser Hinsicht noch immer viel zu tun.


Dr. Friedhelm Mühleib


Erstellungsdatum 22.04.2020


 
 

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